Um gewerblich Sicherheitsdienstleistungen zu erbringen, sind bestimmte Qualifikationen vorgeschrieben. Hier finden Sie eine Übersicht:
Dies ist der einfachste und schnellste Einstieg für Mitarbeiter im Sicherheitsgewerbe.
Diese Grundlegende Unterrichtung genügt für viele Aufgaben bei privaten Sicherheitsdiensten.
Die Sachkundeprüfung ist bundesweit einheitlich. Wer längerfristig im Bewachungsgewerbe tätig sein möchte, sollte dies als Mindestqualifikation anstreben. Sie ermöglicht auch Tätigkeiten in folgenden Bereichen:
Die Sachkundeprüfung ist ebenfalls erforderlich, wenn Sie sich mit einem Bewachungsgewerbe selbständig machen möchten.
Dies ist die nächsthöhere Qualifikation, über der Sachkundeprüfung. Es handelt sich um eine Weiterbildungsqualifikation, die sich an Personen mit einer anderen Berufsausbildung oder nachgewiesener Berufserfahrung richtet. Es ist auch die erste Prüfung, die nicht auf Multiple-Choice beruht. Es reicht also nicht sich nur an Lerninhalte zu erinnern. Prüfungsteilnehmer müssen die Inhalte beherrschen, anwenden und ausformulieren können. Voraussetzungen um die Prüfung abzulegen sind:
Die Prüfung besteht aus 2 schriftlichen Teilen und einem mündlichen Teil:
Die nächsthöhere Qualifikation ist dieser zweijährige Ausbildungsberuf gemäß BBiG. Neben einer klassischen Ausbildung können Sie auch als externer Teilnehmer diese Prüfung vor der IHK ablegen, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
Die Voraussetzung sind also niederschwelliger, als bei der GSSK, doch die Prüfung ist auch anspruchsvoller. Es gibt 4 schriftliche Prüfungsteile und eine mündliche Prüfung:
Der Fokus liegt ganz klar auf dem operativen Geschäft. Recht ist hier ein Sperrfach. Neben anderen Bestehensregeln bedeutet dies, dass man in dem Fach alleine mindestens 50% erreichen muss. Bei Absolventen dieser Prüfung, darf eine gewisse Rechtssicherheit angenommen werden.
Dieser dreijährige Ausbildungsberuf gemäß BBiG ist die höchste Grundqualifikation für Sicherheitskräfte. Neben einer klassischen Ausbildung können Sie auch als externer Teilnehmer diese Prüfung vor der IHK ablegen, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
Es gibt 4 schriftliche Prüfungsteile und eine mündliche Prüfung:
Der Fokus liegt hier etwas stärker auf dem administrativen Geschäft. Es kommen mehr kaufmännische Grundlagen, also auch einfache Mathematik vor, z.B. Lohn- und Gehaltsabrechnung. Ein großer Schwerpunkt liegt auf konzeptionellen Aufgaben. Das Sicherheitskonzept ist hier ein Sperrfach. Neben anderen Bestehensregeln bedeutet dies, dass man in dem Fach alleine mindestens 50% erreichen muss.
Fortsetzung folgt…